Das Aus fuer GDF Suez
Gehnehmigungsverfahren, die länger dauern als die Bauzeiten
von Milliardeninvestitionen in Arbeits- und Ausbildungsplätze
haben den Spekulationen um den Bau eines Kohlekraftwerkes eine Ende
bereitet.
Die Taktik der Gegner ist aufgegangen. Ich hoffe, das wir nach
dem Auftritt der BI am Mittwoch in der
Ratsversammlung endlich wieder zur sachlichen Debatte zurueck kehren
und die Verfahren weiterhin nach Recht und Gesetz durchfuehren.
Ansonsten ist der Industriestandort Deutschland in Frage gestellt.
CDU-Abgeordnete informieren sich über die Sicherheit
des Kernkraftwerks Brunsbüttel
Intensive Gespräche auch zur Versorgungssicherheit und den
Stromnetzen
Am Dienstag, 2. November, trafen sich die Energiepolitischen und
Wirtschaftspolitischen Sprecher der CDU-Fraktionen von Hamburg und
Schleswig-Holstein im Kernkraftwerk Brunsbüttel, um über
die norddeutsche Energiepolitik zu beraten. Mit dabei waren von
Hamburger Seite Frau Barbara Ahrons, MdHB, und Frau Birgit Stöver,
MdHB, während die schleswig-holsteinische CDU-Fraktion durch
Herrn Jens-Christian
Magnussen, MdL, und Herrn Hartmut Hamerich, MdL, vertreten war.
Im Zentrum der Diskussion standen die Versorgungssicherheit und
die Stromnetze. Nach der Vorstellung der Anlage durch den Leiter
Herrn Knut Frisch wurde das gesamte Kernkraftwerk besichtigt. Die
zahlreichen Sicherheitvorkehrungen wurden erklärt und auch
einen Blick in den Reaktor konnten die Abgeordneten werfen.
"Aus meiner Sicht sind solche Besuche sehr wichtig", erklärt
Magnussen. "Erst wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat,
weiß man wovon man spricht. Nicht zuletzt können dadurch
auch Vorurteile abgebaut werden." Das sei wohl auch der Grund,
warum die Grünen nur zum Demonstrieren in die Nähe der
Kernkraftwerke kommen. "Eine ehrliche Auseinandersetzung mit
der Technik findet leider häufig nicht statt", stellt
Magnussen fest.
Hafenpolitik ist ein überregionales Thema
Am
1. September trafen sich die Wirtschafts- und Hafenpolitischen Sprecher
der CDU Fraktionen aus den norddeutschen Ländern Hamburg, Niedersachsen,
Bremen und Schleswig-Holstein im Hamburger Rathaus mit anschließender
Hafenrundfahrt zu einem hochinteressanten Gedanken- und Meinungsaustausch
zu aktuellen hafenpolitischen Themen.
Ein nächstes Treffen hat man bereits fest ins Auge gefasst,
dieses soll vorraussichtlich im November diesen Jahres beim Brunsbüttel
Port stattfinden.
MIT Kreisverband Dithmarschen fordert von der SPD
eine Distanzierung vom bundespolitischen Steuerkonzept der Partei.
Ein Spitzensteuersatz von 49 Prozent, Abschaffung des Ehegattensplittings,
Gewerbesteuer für Freiberufler und Wiedereinführung der
Vermögenssteuer - diese Steuerpläne der SPD stehen unter
dem Motto mehr Staat und weniger privat. Dabei senkte
die rot-grüne Koalition den Spitzensteuersatz auf 42 Prozent
und verzichtete auf die Erhebung einer Vermögenssteuer. Mit diesem
radikalen Kurswechsel macht die SPD jetzt eine steuerpolitische Rolle
rückwärts. Damit sich die SPD nicht endgültig von einer
seriösen Politik für die Menschen verabschiedet fordert
die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, die MIT Dithmarschen,
ein klares Bekenntnis der SPD Basis zur Konsolidierung der Finanzen
und gegen höhere Steuern, Abgaben und Gebühren, um den Aufschwung
jetzt nicht kaputt zu sparen.
Wie auch schon bei der Rente mit 67 räumt die SPD Positionen
in der Mitte der Gesellschaft und biedert sich mit sozialistischen
Vorschlägen bei der Linkspartei an, erklärt Magnussen.
Mit diesem Kurswechsel zeigt die SPD ihren eigentlichen Markenkern
als Steuererhöhungspartei. Die Mitte der Gesellschaft, nämlich
Mittelständler, Freiberufler, Facharbeiter, sowie Hausbesitzer
und Familien, sollen zur Kasse gebeten werden, um weitere Staatsausgaben
zu finanzieren. Konsolidierung der öffentlichen Haushalte durch
Kürzung der Ausgaben ist für die SPD ein Fremdwort. Die
angebliche steuerliche Entlastung von Geringverdienern ist zudem
Blendwerk, da diese schon heute aufgrund der hohen Freibeträge
kaum Steuern zahlen.
Bereits jetzt kommen die untere Hälfte der Einkommensbezieher,
deren Einkünfte zwischen 8.650 € und 26.750 € liegen,
auf einen Anteil am Steueraufkommen von gerade einmal 6,2 %. Die
obere Hälfte der Einkommensbezieher (Jahreseinkünfte ab
26.750 €) kommen somit auf einen Anteil von 93,8 % am Einkommensteueraufkommen.
Die SPD meint, mit weiteren Belastungen der Leistungsträger
den sogenannten Armen in der Gesellschaft helfen zu können.
Genau das Gegenteil wird eintreten. Die Einkommenssteuer ist
die Ertragssteuer des Mittelstandes. Wer sie massiv erhöht,
erstickt den Konjunkturaufschwung im Keim und gefährdet Arbeitsplätze,
sagt der MIT Kreisvorsitzende Magnussen. Betroffen davon sind
insbesondere die Einkommenschancen der Geringverdiener, denen die
SPD angeblich helfen will.
In diesem Zusammenhang fordert die MIT Dithmarschen die SPD zur
finanz- und steuerpolitischen Vernunft auf Wir fordern ein
klares Bekenntnis der SPD Basis zur Konsolidierung der Finanzen
und gegen höhere Steuern, Abgaben und Gebühren, um den
Aufschwung jetzt nicht kaputt zu sparen., sagt Jens Magnussen.
Wir setzen weiter auf die Union und eine schwarz-gelbe Koalition,
sagt Magnussen. Sie ist der beste Garant dafür, die Haushalte
zu konsolidieren und dem Mittelstand Wachstumschancen zu eröffnen.
Erörterungstermin in Brunsbüttel war reine
Verzögerungstaktik der Kraftwerksgegener
Den Kraftwerksgegnern in Brunsbüttel ist offensichtlich
jedes Mittel recht, um Investitionen zu blockieren, oder zumindest
zu verzögern.
Ich habe als Anwohner durchaus Verständnis für umweltpolitische
Bedenken in der Region. Das heute gegen die Kraftwerksplanung vorgebrachte
Hauptargument der Bürgerinitiative und der Umweltverbände
sei jedoch die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Betriebes gewesen:
Mich hat bei diesem Erörterungstermin schon überrascht,
dass sich die Umweltverbände jetzt auch als Experten für
betriebswirtschaftliche Prognosen betätigen.
Mir ist kein Unternehmer bekannt, der ohne nachweisliche Gewinnaussichten
bereit ist, zu investieren.
Eine pluralistische Gesellschaft lebt davon, dass jeder seine spezifischen
Fachkenntnisse in die Debatte einbringt. Ich begrüße
es, wenn Umweltexperten ihren Teil zu der Debatte beitragen. Wenn
sie aber Erörterungstermine nutzen, um fachfremde Beiträge
zu liefern, dann ist schon fraglich, ob es um die Sache, oder um
reine Verzögerung geht.
Mittlerweile wird nahezu jedes Kraftwerksprojekt kritisch gesehen.
Auch gegen regenerative Energieträger regt sich zunehmend Widerstand.
Bei der Windkraft an Land wird über Schlagschatten, Lärm
und gefährdete Vögel geklagt. Offshore wird Windkraft
abgelehnt, weil sich die Vibrationen ins Wasser übertragen
und Meeresbewohner gefährden. Biogasanlagen führen zu
Monokulturen, Kohlekraft zu Schadstoffausstoß und Kernkraft
zu radioaktivem Abfall. Das ändert allerdings nichts
daran, dass Strom für eine Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft
unverzichtbar ist.
Auf absehbare Zeit könne deshalb auf einen ausgewogenen Energiemix
nicht verzichtet werden. Dazu werde das Kraftwerk in Brunsbüttel
einen wichtigen Beitrag leisten, von dem die gesamte Region durch
Steuern und Abgaben profitieren werde.
Ihr Jens-Chr. Magnussen
Die Elbvertiefung ist erforderlich
Der Trend zu immer größeren Schiffen, gerade im Containerbereich,
ist in den letzten Jahren ungebrochen gewesen. Leider ist die Elbe
für diese Entwicklung derzeit nicht ausgerichtet, daher ist es
notwendig einzugreifen. Sollte dieser Eingriff nicht stattfinden,
ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann Hamburg und die anderen
Elbhäfen abgehängt werden.
Vor allem für die Industrie am Standort Brunsbüttel ist
der zügige An- und Abtransport eine wichtige Vorraussetzung,
um am Weltmarkt bestehen zu können.
Bei diesem Vorhaben müssen allerdings zwei Dinge die Grundlage
allen Handelns sein. Der Eingriff muss so schonend wie irgend möglich
für die Natur vonstatten gehen und durch die Arbeiten dürfen
sich die Deichsicherheit und die Hinterlandentwässerung in den
betroffenen Regionen auf keinen Fall verschlechtern.
In diesem Zusammenhang ist aber auch die Entwicklung eines Konzeptes
zur Nutzung des Friedrichskooger Hafens als Heimathafen von ca. 20
Fischkuttern und als touristisches Leuchtfeuer für
gesamte Region voranzutreiben und auch abzusichern.
Gerade in Kombination mit dem oben angeführten Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals
bin ich davon überzeugt, dass zumindest was den Güterverkehr
auf dem Wasserwege anbelangt, die Weichen für eine positive Entwicklung
des Wirtschaftsraumes Brunsbüttel gestellt sind. |