Rekordstimmung auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein
Höchste Zahl an sozialversicherungspflichtig
Beschäftigten seit 1999
830.800 Menschen gehen in Schleswig-Holstein einer sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigung nach. Die konsequente Mittelstandspolitik der
CDU zeigt demnach weiterhin Wirkung. Der Mittelstand ist nicht
nur krisensicher, er ist auch der Jobmotor für den Norden.
Ein Plus von 16.600 Stellen im Vergleich zum Vorjahr spricht für
sich, so der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion,
Jens-Christian Magnussen.
Auch die Chancen der Menschen auf dem Arbeitsmarkt werden weiterhin
besser. Es gibt über 30 Prozent mehr offene Stellen als noch
im Vorjahr. Allerdings zeige sich, dass diejenigen, die länger
als ein Jahr arbeitslos sind, es deutlich schwieriger beim Widereinstieg
in den Arbeitsmarkt haben, so Magnussen weiter.
Gleichzeitig vermeldet auch der Ausbildungsmarkt eine positive Entwicklung.
Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge blieb in Schleswig-Holstein
annähernd konstant, während sie im Bundesdurchschnitt
um fast ein Prozent zurückging.
Allerdings sieht die Entwicklung in den einzelnen Branchen durchaus
unterschiedlich aus. So ging die Zahl der Ausbildungsverträge
in Industrie und Handel auch in Schleswig-Holstein zurück.
Dafür stieg die Zahl im Bereich des Handwerks und vor allem
- weit überdurchschnittlich im Bereich der Freien Berufe.
Ein Plus von 3,5 % ist bundesweit die höchste Steigerungsrate
bei den Freien Berufen, erklärte Wirtschaftsminister
Jost de Jager gegenüber der Presse.
Den Bericht der Agentur für Arbeit finden Sie unter folgendem
Link:
http://www.arbeitsagentur.de/Dienststellen/RD-N/RD-N/A01-Allgemein-Info/Allgemein/amb/amb-SH/Februar-2011.pdf
Solarwirtschaft bietet Kürzung der Solarförderung
an
Gemeinsamer Vorschlag des Bundesumweltministeriums und der Solarwirtschaft
In dieser Woche stellten das Bundesumweltministerium und die Solarwirtschaft
gemeinsame Eckpunkte für eine Kürzung der Solarsubventionen
vor. Es ist das erste Mal, dass ein Wirtschaftsverband Subventionskürzungen
offensiv mit vertritt.
Noch Anfang 2010 wurden 39,14 Cent Förderung pro Kilowattstunde
für Dachanlagen gezahlt. Dies sank zum 01. Januar 2011 bereits
auf 28,74 Cent.
Die Förderung wird auf den Strompreis umgelegt. Heute zahlen
die Stromkunden etwa 26 Cent pro Kilowattstunde.
Für die Förderung der Solarenergie werden fast 40 Prozent
der
Mittel zur Förderung der Erneuerbaren Energien aufgewendet.
Sie liefert jedoch nur 9 Prozent der Ökoenergie.
Die nun von Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes
Solarwirtschaft, angebotene Subventionskürzung findet auch
in Schleswig-Holstein Zustimmung.
Der Vorschlag sieht vor, die Förderung zum 1. Juli 2011 um
bis zu 15 Prozentpunkte zu senken. Die genaue Höhe der Kürzung
ist jedoch abhängig von der Leistung der neu installierten
Solaranlagen. Eine Kürzung von 9 Prozentpunkten Anfang 2012
steht bereits fest.
Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens-Christian
Magnussen, sagte dazu: Ich begrüße diese bisher
einmalige Initiative der Solarbranche zur Kürzung der Subventionen.
Sie sorgt dafür, dass die hohe Akzeptanz der Umstellung auf
erneuerbare Energien aufrechterhalten wird. Ein Absenken der
Einspeisevergütung um bis zu 24 Prozent für Solarstrom
entlaste die Stromkunden und helfe den Anstieg der Strompreise zu
begrenzen. Magnussen betonte, die Einsicht der Solarbranche in die
Notwendigkeit der Subventionskürzungen sei vorbildlich.
Von der Entwicklung des Zukunftsmarktes Elektromobilität
profitieren
Fraktion führt intensives Gespräch mit Professoren der
Fachhochschule Kiel
Am Mittwoch, 9. Juni 2010, empfing der Fraktionsarbeitskreis (FAK)
Wirtschaft drei Experten von der FH Kiel zum Thema Elektromobilität.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Ronald Eisele, Prof. Dr.-Ing. Klaus Lebert
und Prof. Dr.-Ing. Christoph Weber diskutierte der FAK unter dem
Vorsitz von Jens-Christian Magnussen über die Chancen und Herausforderungen
dieses neuen Marktes.
"In
den letzten Jahren gab es gewaltige Technologiesprünge. Erst
dadurch wurde die Elektromobilität attraktiv", so Magnussen.
Jetzt gelte es, die Wirtschaftlichkeit der Elektrofahrzeuge weiter
zu verbessern und deren Marktchancen auszubauen. "Dabei kann
es hilfreich sein, die Batterien der Elektrofahrzeuge als Stromspeicher
einzusetzen. Die Integration der Elektrofahrzeuge in das Stromnetz
ist eine Erfolg versprechende Ergänzung zum Ausbau der Erneuerbaren
Energien", erklärte Magnussen.
Stromspitzen, die beispielsweise durch die schwankende Einspeisung
der Windenergie entstehen, könnten abgefangen werden. Diese
stünden dann in nachfrageintensiven Zeiten zusätzlich
zur Verfügung. Ich denke, dass dieser Ansatz sehr viel
versprechend ist, sagte der Wirtschaftspolitiker.
Um das weitere Vorgehen in diesem Bereich besser abstimmen zu können,
haben CDU und FDP vereinbart, die Landesregierung um einen schriftlichen
Bericht zur Entwicklung der Elektromobilität in Schleswig-Holstein
zu bitten. Der Bericht wird voraussichtlich im September verfügbar
sein.
Konjunkturpakete wirken
Bauindustrie- und Baugewerbeverband zu Gast in der CDU-Fraktion
Am Mittwoch sprachen die Mitglieder des FAK Wirtschaft mit Vertretern
des Bauindustrie- und Baugewerbeverbandes. Dabei wurden verschiedene
Themen, wie beispielsweise neue Finanzierungsmöglichkeiten
für den Straßenbau, die Fortschreibung des Landesentwicklungsplans
und die Auswirkungen des Bauforderungssicherungsgesetzes besprochen.
"Auch
dank der Konjunkturpakte ist die Baubranche in Schleswig-Holstein
mit einem blauen Auge durch die Krise gekommen. Doch wir müssen
unsere Hausaufgaben machen, damit die Unternehmen wieder auf einen
guten Wachstumspfad kommen", kommentierte der wirtschaftspolitische
Sprecher der CDU-Fraktion, Jens-Christian Magnussen, die Diskussion.
Einig waren sich die Gesprächspartner, dass mit dem Eckpunktepapier
zum Landesentwicklungsplan der Regierungskoalition die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen deutlich verbessert wurden. Außerdem kam
man überein, Grundlagen dafür schaffen zu müssen,
dass mehr Bundesmittel in den Straßenbau nach Schleswig-Holstein
fließen. "Trotz der angespannten Haushaltssituation müssen
wir alle Anstrengungen unternehmen, um das hohe Investitionsniveau
der vergangenen Jahre annähernd zu halten, um für das
Land elementar wichtige Infrastrukturmaßnahmen realisierbar
machen zu können", so Magnussen abschließend.
Schleswig-Holstein federführend bei RENREN Projekt
Jens-Christian Magnussen betont Kompetenzen Schleswig-Holsteins
bei Windenergie
140 Teilnehmer aus 14 europäischen Regionen trafen sich in dieser
Woche im Schleswig-Holsteinischen Landtag, um die internationale Zusammenarbeit
im Bereich der erneuerbaren Energien zu verstärken. Dieses RENREN-Projekt
(Renewable Energy Regions Network) wird von der EU mit 1,6 Mio. Euro
gefördert und soll konkrete Handlungsempfehlungen in den Themenbereichen
strategische Planung, gesetzliche Regelungen, Forschung und Entwicklung
sowie Finanzierung von regenerativen Energien entwickeln.
Der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens-Christian
Magnussen, lobte die Initiative des federführenden Wirtschaftsministeriums:
„Wir können unserer Erfahrungen, die wir in den Bereichen der Windenergie
gesammelt haben, in das Projekt einbringen und profitieren im Gegenzug
von den Erfahrungen der anderen Regionen auf den anderen Gebieten.“
Auch bei der Off-Shore Windenergie gäbe es Regionen, wie zum Beispiel
Wallis, die Schleswig-Holstein schon einen Schritt voraus seien. Magnussen
äußerte sich jedoch in einem Glückwunschschreiben an das Konsortium
EWE, E.ON und Vattenfall zufrieden, dass mit Alpha Ventus der erste
Off-Shore Windpark in Deutschland in Betrieb gegangen sei und als
Testfeld wichtige Erkenntnisse im Umgang mit den rauhen Umgebungseinflüssen
geben wird.
CDU-Fraktion diskutiert mit Experten der Energie-
und Wasserwirtschaft
Energienetze sind noch nicht fit für Verzicht auf konventionelle
Kraftwerke
Am
24. März war im Fraktionsarbeitskreis Wirtschaft die Landesgruppe
Nord des Bundesverbandes der Deutschen Energie- und Wasserwirtschaft
zu Gast. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Verbandes, Herrn Dr.
Birkholz, dem Geschäftsführer der Stadtwerke Eckernförde, Herrn Steffens,
und der Geschäftsführerin der Stadtwerke Husum Netz GmbH, Frau Bischoff-Jasiczek,
diskutierte der Arbeitskreis unter dem Vorsitz von Jens-Christian
Magnussen aktuelle politische Themen. Zur Sprache kamen die Regulierung
der Energienetze und die Notwendigkeit, einen grundlastfähigen Kraftwerkspark
vorhalten zu müssen. Magnussen hält dazu fest: "Der Ausbau der Erneuerbaren
Energien ist eines der wichtigsten Ziele in Schleswig-Holstein. Um
deren Erfolg zu sichern, sind jedoch Speichertechnologien in erheblichem
Umfang notwendig. In dem Gespräch mit dem BDEW wurde deutlich, dass
die dadurch entstehenden Kosten erheblich sein werden." Vor diesem
Hintergrund fand er lobende Worte für das neue Energiekonzept der
schleswig-holsteinischen Landesregierung. "Der klare Schwerpunkt liegt
zu Recht auf den Erneuerbaren Energien. Gleichzeitig wird jedoch die
Notwendigkeit, einen ausgewogenen Energiemix auf absehbare Zeit zu
gewährleisten, berücksichtigt. Das Konzept ist zukunftsweisend und
bildet eine hervorragende Grundlage für die Energiepolitik der kommenden
Jahre", so Magnussen abschließend.
Sicherheit für geplante Investitionen in Solarstrom
Kürzungen der Förderung bei Solarstrom erst ab Juni
Ursprünglich
wollte das Bundesumweltministerium die Förderung für Solaranlagen
auf Dächern bereits ab dem 1. April um 16 Prozent kürzen.
Dieser Termin ist jetzt auf den 1. Juni verschoben worden. Der energiepolitische
Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens-Christian Magnussen, zeigte
sich zufrieden über Verschiebung des Termins: Es war
wichtig den Termin zu verschieben, damit denjenigen Investoren,
die im ersten Quartal 2010 bauen wollten, dieses aber aufgrund der
Wetterbedingungen nicht können, die Planungssicherheit erhalten
bleibt. Gleichzeitig ist es ein es ein wichtiges Signal für
die Handwerksbetriebe der beteiligten Branchen.
Zu begrüßen sei auch die verbesserte Förderung des
Eigenverbrauches, die voraussichtlich von 3,6 Cent auf 10 Cent je
Kilowattstunde steigt, so der Energiepolitiker. Magnussen: So
bleibt der Anreiz für Privathaushalte erhalten, sich eine Solaranlage
für den Eigenverbrauch aufs Dach zu stellen.
Zur Biogaserzeugung sollte vorrangig Gülle und
Landschaftspflegematerial genutzt werden
 Der
energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen
Landtag, Jens-Chrisitian Magnussen erklärt: "Der Ausbau
der erneuerbaren Energien steht im Zentrum unserer Energiepolitik.
Schleswig-Holstein hat insbesondere für die Windenergie und
die Energieerzeugung aus Biomasse optimale Voraussetzungen. Allerdings
setzt aus unserer Sicht das Erneuerbare-Energien-Gesetz im Bereich
der Biomasseerzeugung schädliche Anreize. Wir wollen es deshalb
dahingehend ändern, dass zur Biogaserzeugung durch Anpassung
des Bonus-Systems vorrangig Gülle und Landschaftspflegematerial,
und weniger Mais genutzt wird."
Hintergrund: Die Anreize des EEG führen in Schleswig-Holstein
zu einem überproportionalen Maisanbau mit der Folge von Monokulturen
und explodierenden Wildschweinpopulationen.
|